Besuch des Westerwald-Gymnasiums 50 Jahre nach dem Abitur

Der Besuch ihres ehemaligen Gymnasiums – ein halbes Jahrhundert nach dem Abitur – wurde für die früheren Schüler zu einer lebendigen Zeitreise. Schon beim Betreten des Geländes fiel ihnen auf, wie sehr sich die Schule verändert hat: Von außen stach besonders der gläserne Anbau des Lehrerzimmers ins Auge. Während des Schulrundgangs zeigten sie sich begeistert von den digitalen Tafeln, den neu gestalteten und modern ausgestatteten Fachräumen im D‑Gebäude sowie vom beeindruckend großzügigen Schulhof, der mit seiner offenen Gestaltung überzeugte.

Beim Rundgang durch die Schule mischten sich Staunen und Nostalgie. Viele Räume waren für die Ehemaligen kaum wiederzuerkennen, andere wiederum lösten sofort vertraute Erinnerungen aus. Besonders der Besuch der alten Klassenräume führte zu einem regen Austausch von Anekdoten über frühere Lehrer, Unterrichtssituationen und kleine Alltagsgeschichten, die damals selbstverständlich waren und heute mit einem Schmunzeln erzählt werden.

Unverändert zeigte sich die Bibliothek. Viele Ehemalige erinnerten sich daran, dass sie während ihrer Mittelstufenzeit erst gebaut und fertiggestellt worden war – ein damals hochmoderner Ort, der heute fast wie eine Zeitkapsel wirkt.

Der Rundgang wurde so zu einer Mischung aus Wiederentdeckung, Erinnerung und Staunen über den Wandel der Zeit – und zu einem Moment, der zeigte, wie sehr Orte die eigene Lebensgeschichte prägen. Im Anschluss machte sich die Gruppe auf den Weg zum Haus Felsenkeller, wo sie ihr 50‑jähriges Schuljubiläum feierten. (gma)

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