Kursfahrt Föhr

Pfingstsonntag, 24. Mai 2026 – Heimkehr

Am letzten Morgen blickten sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler noch in so manches verschlafenes Gesicht, sodass wir sehr dankbar waren für den extra für uns organisierten Bustransfer zurück zum Fähranleger. Die Rückreise verlief annähernd problemlos, sodass wir mit (nur) einer Stunde Verspätung wieder in Au(Sieg) ankamen. Jetzt ist die Zeit, die Eindrücke der Kursfahrt sacken zu lassen und sich an eine tolle Zeit zurückzuerinnern! 

Wir beide, Luisa Wittkamp und Robin Born, möchten uns in erster Linie bei allen Schülerinnen und Schülern für diese wirklich schöne und ereignisreiche Woche bedanken! Für uns beide war es jeweils die erste „Abschlussfahrt“ und ihr habt es uns in jedem Moment leicht gemacht, diese Zeit mit euch zu genießen. Auch wenn einiges an Organisation, Planung und Aufwand hinter einer solchen Fahrt steckt, hat sich die Woche weniger nach „echter Arbeit“ angefühlt, sondern nach einer guten Zeit mit vielen Highlights und einer großartigen Gemeinschaft!
Vielen Dank und eine schöne freie Pfingstwoche ☀️

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Samstag, 23. Mai 2026 – Über’s Watt von Föhr nach Amrum und wieder ab nach Hause – Der letzte Tag auf Föhr

Am Tag vor der Abreise hieß es für die Gruppe noch einmal volles Programm! Die obligatorische Wattwanderung stand an, wobei diese hier die Besonderheit beinhalten sollte, dass wir über das Watt auf eine andere Insel wanderten. Bereits gegen 10:45 Uhr begaben wir uns unter der Leitung der „Wattfriesin“ auf den Weg in Richtung Amrum, wobei wir zunächst durch etwa knietiefes Wasser auf eine Sandbank gelangen mussten. Die nächsten gut 3,5 Stunden verbrachten wir im Naturschutzgebiet Wattenmeer und lernten an verschiedenen Stellen immer wieder etwas über diese beeindruckende Landschaft. So ging es unter anderem um die Bewohner des Wattenmeeres aber auch um dessen Entstehung und Geschichte, welche noch gar nicht so lange zurückreicht wie einige das wohl glauben mögen. 
Angekommen auf Amrum hieß es erst einmal den Sand und Schlamm von den Füßen waschen, um dann noch etwa 3 km in Richtung Norddorf auf Amrum zu wandern. Dort angekommen hatte sich die Gruppe einen kleinen Snack verdient, bevor es mit dem Bus zurück zur Fähre und von dort aus wieder auf „unsere Insel“ ging. Aufgrund dieser langen Rückreise wurde das Abendessen auf 19 Uhr verschoben. Den letzten Abend verbrachte dann die gesamte Gruppe bei der Beach-Party unserer Surfschule. So konnten wir uns noch ein letzte Mal mit unseren Surflehrerinnen und Surflehrern austauschen und uns für diese tolle Woche bedanken. Bei gemütlicher Livemusik und anschließend kleinen Spielen durften wir die letzten Stunden dieser Kursfahrt genießen. 


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Freitag, 22. Mai 20226

Abschluss des Surfkurses an Tag 4 auf Föhr

Am Freitag ging es bereits um 06:30 Uhr an den Frühstückstisch, da die heutige letzte Einheit beim Surfen – bedingt durch die Gezeiten – bereits ab 08:00 Uhr beginnen sollte. Noch etwas verschlafen, aber dennoch motiviert bereiteten die Schülerinnen und Schüler ein letztes Mal die Bretter und Segel vor, um sich bei wiederum bestem Wetter und leichtem Wind in die Wellen zu stürzen. Heute stand neben der Wiederholung des sicheren Fahrens und Wendens das bewusste Fahren in verschiedene Richtungen auf dem Plan. So bekamen wir die Aufgabe, im Zick-Zack-Kurs gegen den Wind (in der Fachsprache „Am Wind“) zu fahren, um dann das Segel einmal voll in den Wind zu stellen und sich im „Vorwind“ wieder mit dem Wind treiben zu lassen. Für das bewusste Steuern wurden zudem die beiden Manöver „Anluven“ und „Abfallen“, welche bereits am Vortag erlernt worden waren, vertieft, sodass sich viele der Schülerinnen und Schüler nun frei auf ihrem Surfbrett über das Wasser bewegen konnten. Ein tolles Gefühl, welches für gute Laune in der Gruppe sorgte! Somit wurden – wie von unseren Surflehrerinnen und Surflehrern versprochen – die Lorbeeren geerntet, die wir uns durch die harte Arbeit an den beiden raueren Tagen zuvor verdient hatten. Ein gelungener Abschluss des Surfkurses, der sicherlich für viele das Highlight der Kursfahrt darstellt! 
An dieser Stelle möchten wir uns im Namen aller Beteiligten noch einmal ganz herzlich bei unseren Surflehrern Vicky, Joni und Malte von der Surfschule Pitschi’s bedanken, die uns mit viel Geduld, stetigen Aufmunterungen und Hilfestellungen sowie jeder Menge positiver Energie durch die ersten Schritte im Windsurfen geführt haben. Es hat nicht nur euch, sondern insbesondere auch uns total viel Spaß gemacht und eine wirklich coole Wassersportart näher gebracht! 
Aufgrund der sehr anstrengenden letzten 24 Stunden konnte der restliche Tag bis zum Abendessen von den Schülerinnen und Schülern frei und individuell gestaltet werden. So wurden zum Teil erneut Fahrräder ausgeliehen, um die Insel in einem höheren Tempo zu erkunden. Zudem wurden weitere Freizeitangebote wie Stand-Up-Paddling oder Kartfahren ausprobiert oder die Zeit wurde einfach genutzt, um etwas Schlaf nachzuholen. Pünktlich um 18 Uhr traf sich die Gruppe dann zum Abendessen, was jedoch noch lange nicht den Schlusspunkt des heutigen Tages markieren sollte.
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Fackelwanderung und Surftaufe am Freitagabend

Nach dem Abendessen traf sich die Gruppe gegen 20:15 Uhr zum Abendprogramm. Zunächst stand eine Fackelwanderung an der Küste auf dem Programm, welche vom Verein „Schutzstation Wattenmeer e.V.“ organisiert wurde. Hierbei wurden uns einige Naturphänomene rund um die Nordsee näher gebracht und wissenschaftlich erklärt. Doch es gab zudem für jedes Phänomen auch noch eine sagenhafte Erklärung, wobei jede/r von uns selbst entscheiden musste, welcher der beiden Erklärungen er/sie glauben würde … Nachdem wir von kleinen Gnomen in den Wäldern der Insel und einem riesigen Drachen in der Nordsee erfahren durften, gab es für den Rückweg die Fackeln, welche in der Dämmerung für eine gemütliche Atmosphäre sorgten und zugleich den Abschluss des heutigen Tages einleiten sollten. 
Denn direkt im Anschluss an die Fackelwanderung wurde aus eigenen Fackeln ein „leuchtender Kreis“ am Strand der Nordsee abgesteckt, sodass eine mystische Atmosphäre entstand, die dem (durch die beiden Lehrkräfte geplanten) Ritual den passenden Rahmen verschaffte. Für unsere Schülerinnen und Schüler stand ihre Surftaufe an, bei welcher sie in den Bund der Windsurferinnen und Windsurfer aufgenommen wurden. Sichtlich überrascht und gespannt erwartete die Gruppe bei mystischer Musik zunächst ein kurzer Rückblick auf die 4 Einheiten des Surfkurses. Es wurde der Kampf mit Wind und Wetter rekapituliert, an die Widrigkeiten kalter Füße und das stetige Wiederaufholen des Segels erinnert, aber es wurden auch die Erfolge sowie die tollen Erlebnisse auf dem Wasser gefeiert! 
Jede Schülerin und jeder Schüler wurde im Anschluss im Rahmen der Zeremonie auf einen eigenen „Surfer-Namen“ getauft, durfte einen Schluck des heiligen Surfer-Trunks genießen und wurde feierlich in den Bund der Windsurferinnen und Windsurfer aufgenommen. Zum Abschluss des Rituals wurde die Aufnahme durch das Sprechen des Surfer-Schwurs besiegelt. 
So ging ein langer, aber dennoch kurzweiliger und gelungener Tag zu Ende. Doch noch stand ein letzter Akt dieser Kursfahrt bevor …

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Donnerstag, 21. Mai 2026 – Volles (Sport-) Programm zum Bergfest – Tag 3 auf Föhr

Am Donnerstag ging es für unsere Gruppe auf Föhr wie jeden Morgen ab 8 Uhr zum Frühstück. Diesmal war es jedoch besonders wichtig, für eine gute Stärkung zu sorgen, denn es stand bereits ab 10 Uhr eine Fahrradtour sowie später am Tag noch die dritte Einheit beim Surfen auf dem Programm. 
Für die Fahrradtour war eine Rundfahrt um die gesamte Insel mit einer Länge von etwa 35 bis 40 km geplant. Der Beginn der Tour verlief etwas chaotisch, da wir erst einmal aus der Stadt Wyk raus zum Beginn der geplanten Route navigieren mussten. Dort angekommen hieß es für die Schülerinnen und Schüler alles zu geben, was die Beine zu bieten haben, denn schnell war klar, der Gegenwind an der Küste würde uns so einiges abverlangen! Nach etwa 15 km fassten wir dann den Entschluss, die Route abzukürzen, um noch eine kurze Mittagspause ermöglichen zu können. Diese verbrachten wir nach knapp 25 gefahrenen Kilometern in dem wunderschönen Örtchen Nieblum, wo Zeit blieb, sich für den kurzen Rückweg und den anstehenden Surfkurs am Nachmittag zu stärken! Nach insgesamt knapp 30 km beendeten wir die Tour und gaben die Fahrräder unbeschadet wieder beim Verleih zurück. 
Das zweite sportliche Highlight – die dritte Einheit beim Surfen – stand fast direkt im Anschluss an die Fahrradtour an, sodass wir uns nur schnell umziehen konnten, um kurze Zeit später wieder in unseren Neoprenanzügen an der Nordseeküste zu stehen. Die Erschöpfung war vielen von uns anzumerken, jedoch zeigte sich auch heute wieder der tolle Charakter der Gruppe und die Schülerinnen und Schüler haben bei bestem Surfwetter auch diese Einheit voll durchgezogen! 
Nach der sehr anstrengenden und für einige ernüchternden Einheit am gestrigen Tag, wurden heute – wie vom Surflehrer versprochen – die Lorbeeren der harten Arbeit geerntet. Für viele von uns hielt dieser Tag einige tolle Fahrten auf dem Surfbrett und viele sportliche Wenden bereit. Wir verzeichneten eine Menge neuer Erfolgserlebnisse und der Spaß am Windsurfen war wieder allen Schülerinnen und Schülern ins Gesicht geschrieben! 
Nach dem (wieder einmal) sehr guten Abendessen fielen viele Schülerinnen und Schüler direkt ins Bett oder verbrachten den Abend in einer gemütlichen Runde beim Spieleabend. Denn bei aller Erschöpfung war auch klar, dass die nächste Einheit beim Surfkurs in nicht einmal 12 Stunden stattfinden würde. Somit hieß es für die Nacht: Kraft sammeln, um bereits am frühen Freitagmorgen die letzte Einheit beim Windsurfen anzugehen! Wir freuen uns darauf!

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Mittwoch, 20. Mai 2026 – Der Wind lebt auf – Tag 2 auf Föhr

Nach einem kurzweiligen, gemeinsamen Abend am Strand, wurde es am heutigen Mittwoch bereits vormittags sportlich im Schullandheim auf Föhr. Bei zunächst noch durchwachsenem Wetter stand eine kleine Jugendherbergs-Olympiade auf dem Programm, bei der die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Wettkämpfen gegeneinander antreten mussten. Neben einem Allgemeinwissensquiz und einer Runde Pantomime erraten wurden auch einige sportliche Herausforderungen gemeistert, sodass es am Ende einen engen Kampf um die vorderen Plätze gab. 
Nach freier Gestaltung der Mittagszeit ging es am Nachmittag wieder in Richtung Surfschule, wo bei deutlich raueren Bedingungen die zweite Einheit stattfinden sollte. Höhere Wellen und auch der stärkere Wind machten einigen Schülerinnen und Schülern (und auch den Lehrkräften) das Surfen merklich schwieriger. Dennoch gab keiner aus der Gruppe auf, sodass wiederum einige Erfolgserlebnisse beobachtet werden konnten. Zum Teil war es der Gruppe nicht anzusehen, dass dies erst die zweiten Einheit auf dem Wasser war! Zum Abschluss gab es noch die aufmunternden Worte eines Surflehrers, dass der heute (bei diesen schwierigen Bedingungen) betriebene Aufwand sich in den nächsten beiden Tagen sicher auszahlen wird! 
Mit dieser Einstellung werden wir in die nächsten Tage starten und unser weiterhin sportliches Programm fortsetzen.
An dieser Stelle möchten wir schon einmal ein Lob an unseren Heimleiter loswerden. Die Organisation und Flexibilität sowie das Frühstück und Abendessen lassen kaum Wünsche offen! 
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und die nächsten Tage hier auf der Insel!

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Dienstag, 19. Mai 2026 – Der erste Tag auf Föhr

Nach einem ruhigen und gemütlichen Spieleabend startete die Gruppe am Dienstagmorgen mit einem Besuch der Stadt Wyk, bei dem unter anderem noch schnell Surfschuhe und andere notwendigen Besorgungen getätigt werden konnten.
Danach mussten wir uns sofort auf zur ersten Windsurfstunde machen. Wir wurden mit langen Neoprenanzügen ausgestattet und begannen zunächst mit der Materialkunde. Nachdem die wichtigsten Begriffe wie Luv und Lee, Heck und Bug, Mastfuß, Schwert, Gabelbaum und Schothorn geklärt wurden, lernten wir das Aufstehen und Anfahren erst an Land und dann im Wasser. Nach kurzer Übungszeit stellte sich die Gruppe als talentiert heraus und wir konnten auch die ersten Wenden üben. Mit zunehmender Wasserzeit merkte man der Gruppe den Spaß an den ersten Bahnen beim Windsurfen richtig an, sodass ein erster Surftag schon fast zu schnell zu Ende ging. 
Als das Material wieder verstaut, das Salz sowie der Sand abgewaschen und die Mägen wieder gut gefüllt waren, ließen wir den Abend noch gemeinsam am Strand ausklingen.

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Montag, 18. Mai 2026 – 12 Stunden ab in den Norden – Anreise auf die Insel Föhr

Im Rahmen der diesjährigen Studienfahrt machten sich am frühen Montagmorgen 26 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 gemeinsam mit den beiden begleitenden Lehrkräften Luisa Wittkamp und Robin Born auf den Weg in den Norden. Das Ziel des Tages: Die Nordseeinsel Föhr. 
Bereits am frühen Morgen um 04:30 Uhr traf sich die Gruppe zum vereinbarten Treffpunkt am Bahnhof Au(Sieg) und zur Erleichterung aller gab es keine unerwarteten Ausfälle, sodass wir uns ab 04:50 Uhr mit dem Zug auf den Weg machen konnten. Über problemlose Umstiege in Siegburg, Hamburg und Niebüll bekamen wir in Dagebüll das erste Mal die Nordsee zu sehen. Aufgrund der perfekten Abstimmung zwischen Nordbahn und Schiffsverkehr war es hier sogar möglich, bereits gegen 16 Uhr direkt die Fähre auf die Insel Föhr zu nehmen, sodass wir bereits gegen 17 Uhr nach einem kurzen Fußmarsch am Schullandheim ankamen. Immerhin eine gute Stunde früher als erwartet! 
So konnten bereits vor dem Abendessen in Ruhe die Zimmer bezogen werden. Um 18:00 Uhr gab es dann pünktlich die verdiente Stärkung und es wurden neben den Hausregeln auch die Pläne für den nächsten Tag mitgeteilt. 
Wir freuen uns ab morgen auf unseren täglichen Surfkurs im Windsurfen sowie weitere Programmpunkte hier auf der Nordseeinsel Föhr. Stay tuned für mehr Updates!

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