Kursfahrt Bodensee

Erlebnismaxxing am Bodensee – die Stufenfahrt der 12er –

Die Stufenfahrt der 12er an den Bodensee zwischen dem 18. und 22. Mai kann man als vollen Erfolg bezeichnen. Treu zur Seite standen den SchülerInnen Herr Billenstein, Frau Ramseger, Frau Pees und Herr Potts sowie der Busfahrer Otto, den alle schnell ins Herz schlossen.

Die Unterbringung im Hostel „Art & Style“ in Singen hielt genau das bereit: ein buntes Umfeld, kräftigende Mahlzeiten und gemütliche Zimmer. Der Großteil der Tage spielte sich jedoch draußen rund um Konstanz und den Bodensee ab.
Mit Kanus bepaddelten wir eifrig den Bodensee und selbst Mitschüler, die nicht zu Sentimentalität neigen, schlossen sich der Begeisterung über das Panorama an. Der stattliche See und die dahinter thronenden Alpen konnten bei uns mächtig Eindruck schinden. Treffend beschrieb es ein Mitschüler: „Das ist hier richtig low-cortisol.“ Richtig „high cortisol“ gab es im Anschluss, als haufenweise Sonnenbrände auftraten: Im Eifer des Gefechts hatten viele ihren Sonnenschutz vergessen.
Davon ließ sich die gute Stimmung aber nicht trüben. Bei einer abwechslungsreichen Stadtrallye durch Konstanz (was man wohl „Konschtanz“ ausspricht) und anschließend großzügig bemessener Freizeit konnten wir die geschichtsträchtige Stadt erkunden. Die vielen unterschiedlichen Gebäude aus einer Vielzahl von Epochen boten ein eindrucksvoll diverses Stadtbild.
Um zumindest kurz auch im Ausland gewesen zu sein, ging es für uns am letzten Tag noch zum Rheinfall in der Schweiz. Bei einer kleinen Bootstour und dem Besteigen des Felsens im Zentrum des donnernden Wasserfalls konnten wir uns mental vorbereiten auf die Wanderung danach. Diese trug uns ein Stück flussaufwärts, dann über eine Brücke und am anderen Ufer flussabwärts zurück. Vielen stand die Erschöpfung der letzten Tage ins Gesicht geschrieben. Dennoch waren auch bewundernde Töne zu vernehmen ob des sich bietenden Naturspektakels. Wenigstens mussten wir den Fluss diesmal nicht selbst bepaddeln.
Dann ging es zurück zum Bus, um den horrenden Parkgebühren zu entkommen und noch schnell das Wichtigste zurück in die Koffer zu packen, bevor es zum letzten Programmpunkt ging.
Zunächst wurde von uns der nahegelegene Supermarkt gestürmt, um alles Nötige zu besorgen. Dann ging es mit dem Zug ans Ufer des Bodensees, wo wir gemeinsam den Sonnenuntergang betrachten und die Fahrt ausklingen lassen konnten. Es wurde gesungen, Ukulele gespielt, getanzt, Karten gespielt; die Stimmung hob sich proportional zum Sinken der Sonne.

Entsprechend spät begaben sich dann alle in die Betten, um am nächsten Morgen früh Richtung Norden aufbrechen zu können. Der erwartete Stau blieb aus und so kamen alle früher als erwartet und heil (abgesehen vom Sonnenbrand) wieder zu Hause an.

Jemima Vibrans, MSS 12

Nach oben scrollen