Ein Abend voller Musik, Emotionen und Gemeinschaft
Das Sommerkonzert am Westerwald-Gymnasium bot in diesem Jahr wieder einen Abend, der zeigte, wie kraftvoll Musik Menschen verbindet. Schüler, Eltern, Familien, Freunde, Lehrkräfte und Gäste füllten die Aula – und wurden mit einem abwechslungsreichen Programm belohnt, das von ersten musikalischen Schritten, Solobeiträgen bis hin zu beeindruckenden Ensembleleistungen reichte.
Zu Beginn begrüßte Justina Lisson das Publikum mit warmen Worten und erinnerte daran, was Musik ausmacht: Gemeinschaft, Emotion und das besondere Erlebnis eines Konzerts. Hinter jedem Stück, das an diesem Abend erklang, standen viele Stunden Übung, Konzentration und Teamarbeit – und genau das war spürbar. Die Eltern wurden humorvoll daran erinnert, wie sich die ersten Übungsversuche anhörten: eher ungewöhnliche Geräusche als Musik. Ohrstöpsel, geschlossene Türen oder strategisch gewählte Zeitpunkte zum Einkaufen – all das gehörte für manche Familien wohl dazu. Doch aus schiefen Tönen wurden Melodien, aus Unsicherheit wurde Selbstvertrauen, aus einzelnen Kindern ein Ensemble.
Und dann standen die Schüler der BläserKlasse 5 auf der Bühne, mutig, stolz und mit sichtbarer Freude eröffneten sie das Sommerkonzert. Es folgten Solobeiträge, die eindrucksvoll zeigten, wie viel musikalisches Können in den Schülern steckt. Auf der Bühne standen: Mathilda Trossen (7.1) – Klarinette; Andrè Willmeroth (6.3) und Levin Stricker (8.1) – Trompete; Katharina Förster (8.2) – Gesang; Mina Kolb (8.2) – Klavier; Julius Löwen (8.2) – Bass; Joshua Hodges (8.2) – Gesang; Finley Stricker (9.1) – Gitarre sowie Barbara Dziedzicka und Amilia Lange (MSS 11) – Gesang. Zu den Beiträgen gehörten u.a.: „Guten Abend, gute Nacht“ von Brahms; „Sound of silence“ von Simon und Garfunkel, „Rolling in the deep“ von Adele, „Riptide“ von Vance Joy, „Passacaglia“ von Händel und „Summertime“ von George Gershwin. Alle Solokünstler überzeugten mit musikalischer Ausdruckskraft und persönlicher Note – ein beeindruckendes Zeichen dafür, wie viel Talent am Westerwald-Gymnasium steckt.
Nach den Solisten präsentierte der OriChor, bestehend aus den Singklassen 5 und 6, eine Gesangsdarbietung, die von Schülern selbst moderiert wurde – ein weiterer Beweis für das Engagement der jungen Musiker. Beim Konzert präsentierten sie „Mehr davon“, „So viel schöner“, „Blumen und Beton“ und „Wir sind united“. Lieder, die sie eine Woche später beim großen Event von 6K united in Düsseldorf sangen.
Im zweiten Teil des Abends stellte sich die BläserKlasse 6 vor. Zwei Jahre voller Üben, Lachen, Frust und Erfolg lagen hinter ihnen – und das Ergebnis konnte sich hören lassen, abwechslungsreiche Marschmusik und auch „Wenn der Elefant in die Disco geht“.
Danach folgten weitere Solobeiträge und schließlich die BläserKlasse Plus, liebevoll als „alte Hasen“ bezeichnet. Mit Humor wurde darauf hingewiesen, dass sie nur selten Proben schwänzen – was man an ihren „noch völlig intakten Ohren“ erkennen könne. Ihr Auftritt zeigte Spielfreude, Routine und musikalische Reife bei den abwechslungsreichen Melodien und Märschen.
Ein Konzert wie dieses entsteht nicht von allein. Ein besonderer Dank galt daher: Marion Kutscher, Lydia Klassen und Wolfgang Zillich. Sie begleiten die Schüler der BläserKlassen mit Geduld, Fachwissen und Begeisterung nachmittags bei den Instrumentenproben. Ebenso gewürdigt wurden die Musikkolleginnen Simone Imhäuser und Katrin Schiwietz, die im Hintergrund organisieren, planen und koordinieren – damit Musik an unserer Schule lebendig bleibt.
Zum Ende des Konzerts richtete Justina Lisson einen herzlichen Dank an die Eltern: für Vertrauen, Unterstützung und Geduld. Auch die Schüler wurden gefeiert – für Mut, Ausdauer und Teamgeist. Mit diesem Abend verabschiedete sie sich zudem von der Leitung der BläserKlassen und übergab den Dirigentenstab an Simone Imhäuser, die die musikalische Arbeit weiterführen wird.
Zum Abschluss erklangen zwei letzte Stücke, gespielt von der BläserKlassen 5, 6 und Plus – ein stimmungsvoller Ausklang eines Abends, der noch lange nachhallte.
Das Sommerkonzert zeigte, wie viel Herz, Humor und Hingabe in der musikalischen Arbeit der Schule steckt. (gma)












































