Skiexkursion LK Sport

 

Nachdem wir am Donnerstag zur Nachtfahrt ins Ahrntal aufgebrochen waren, kamen wir endlich nach fast dreizehnstündiger Fahrt in St. Johann Gisse an. Zunächst wurden in der Pension Frohsinn die Taschen abgestellt und dann ging es direkt zur Skiausleihe an die Talstation des Klausberg.
Dort lief alles wie am Schnürchen und nach wenigen Minuten hatten alle ihre Materialien und konnten diese in den Spinden verstauen. Zurück in der Pension konnten dann auch die Zimmer bezogen werden und gegen 14 Uhr wurde zur Schneewanderung nach Kasern aufgebrochen. Die Einkehr auf einer der vielen Almhütten durfte natürlich nicht fehlen und nach einer kleinen Stärkung ging es dann schon wieder zurück ins Tal. Der Weg dorthin wurde etwas anders gewählt und es gab im Tiefschnee viel zu Lachen und wir hatten jede Menge Spaß! In der Pension gab es dann Abendessen und im Anschluss einen Vortrag zu den Ski- und Pistenregeln, damit im Skigebiet auch alles klappt. Anschließend ließen wir den Abend mit dem Halbfinale der Handballer ausklingen und fielen müde in die Betten.

Der erste Skitag begann mit dem Frühstück um 7 Uhr und der Abfahrt zum Klausberg um 8 Uhr. Nach dem Anziehen ging die gesamte Gruppe zum Übungshang, wo nach einem kurzen Aufwärmen die ersten Schneeberühungen erfolgten. Was am Anfang noch nach harter Arbeit aussah, wurde schnell viel besser und trotz einiger Stürze war die Begeisterung bei Kaiserwetter deutlich zu erkennen. Bereits zur Mittagszeit waren alle bereit, um ins Abenteuer des eigentlichen Skigebiets zu starten und es ging mit der Gondel zur Mittelstation. Für uns in den nächsten Tagen der Ausgangspunkt aller unserer Skiaktivitäten. Nach dem Mittagessen ging es in Kleingruppen weiter und mit verschiedenen Übungen versuchten wir die Skitechnik noch etwas weiter zu verbessern. Am Ende des ersten Skitages waren alle glücklich und zufrieden, denn es wurde viel gelernt, gelacht und ein phantastischer Skitag verbracht.

Auch der zweite Tag auf der Piste brachte viele Erfolgserlebnisse und Schneespaß. In verschiedenen Gruppen wurde das gesamte Skigebiet abgefahren und fleißig geübt. Auch die Anfängergruppen wagten sich an schwerere Abfahrten heran und mit Videos wurde der Lernerfolg dokumentiert. Nach dem eigentlichen Skitag ging es dann zum Aprés Ski in den Hexenkessel, sodass auch dieser Tag einen würdigen Abschluss fand.
Nach dem Abendessen wurde noch etwas Tischtennis gespielt und von einige schauten Football. Der „Rest“ quatschte auf den Zimmern und erholte sich von den Strapazen der ersten Pistentage.

Wie immer, waren wir auch am dritten Tag die erste Gruppe auf dem Berg, um bei tollem Sonnenschein und besten Pistverhältnissen zu starten. Nach dem Aufwärmen teilten wir uns wieder in verschiedene Leistungsgruppen, um weiter für die anstehende Überprüfung zu trainieren. Die Abfahrten wurden dabei immer schneller und so kamen über den gesamten Tag wieder einige Kilometer zusammen. Leider gab es auch kleinere Stürze, die zum Glück nur leichte Verletzungen hervorriefen. Am Ende des Tages merkte man schon den Kräfteverschleiß, was aber vollkommen normal ist. Am Abend gab es für alle Pizza! Ein Teil unserer Gruppe verbrachte den Abend in einer Pizzaria in Weissenbach und alle anderen bekamen Unmengen Pizza in der Pension. Der Abend war dann schnell vorbei, denn die Kräfte mussten für den kommenden Tag gesammelt werden!

Unser vierter Skitag war „nur“ ein halber Tag auf der Piste, da gerade die Anfänger auch kleine Erholungsphasen brauchen und die Kräfte schon etwas nachließen. So ging es, wie immer, mit den ersten Gondeln auf die Piste und nach dem Aufwärmen wurden die Gruppen für den Skitag eingeteilt.
Mit hinführenden Übungen wurden schon die Prüfungen für den letzten Skitag vorbereitet und die dafür vorgesehenen Geländeabschnitte ausgesucht. Nach der Mittagspause ging es für alle Gruppen auf eine vorletzte Abfahrt, ehe die Talabfahrt nach Steinhaus in Angriff genommen wurde. Der restliche Nachmittag stand dann zur freien verfügung und wurde zum Ruhen und Einkaufen genutzt.
Am Abend stand dann das große Nachtrodelevent an. Auf der Talabfahrt wurde gerodelt und einige stürzten sich sogar viermal die Strecke hinab. Das ging ordentlich ab und der Schnee spritzte nur so um die Kufen der Schlitten. Den Ausklang des Abends gestaltete man dann bei der Rodelparty im Tal, ehe es zurück in die Pension ging.

In diesem Jahr fährt das Westerwald-Gymnasium gemeinsam mit dem Sophie-Hedwig-Gymnasium aus Diez und die beiden Gruppen harmonieren toll, sodass dies eine durchaus ständige Kooperation werden könnte. Entstanden ist die Idee aus der Tatsache, dass beide Schulen relativ kleine Kurse haben und so auch die Gesamtkosten für alle verringert werden können.
Jetzt geht es aber wieder auf die Piste, denn Skitag FÜNF wartet bereits!!!

Der fünfte Skitag stand ganz im Zeichen der Prüfungsvorbereitungen. So wurden mit allen Gruppen die Pistenabschnitte für die Prüfungen abgefahren und die jeweiligen Kriterien besprochen. Anschließend ging es ans Üben, und in den jeweiligen Leistungsgruppen wurden mit methodischen Hinweisen die skitechnischen Fähigkeiten weiter verbessert. Am Nachmittag schwanden bei einigen Schülerinnen und Schülern die Kräfte und kurze Pausen wurden eingelegt, um keine Verletzungen zu riskieren.
Vielleicht war für einige aber auch der Aufstieg zum höchsten Punkt des Skigebiets mit Gruppenphotos zu anstrengend. In der Pension stand nach dem Mittagessen noch ein kleines Rahmenprogramm an. Gemeinsam wurden einige Klassiker der Musikgeschichte geträllert und bei lockerer Stimmung auch ausgiebig gelacht. Skifahren können wir allerdings besser als singen! Zügig ging es anschließend in die Betten, um ausgeruht in die Prüfungen der Skitechnik am folgenden Tag gehen zu können.

Unser Prüfungstag hielt so manche Schwierigkeit bereit. Nachdem wir uns zügig vorbereitet hatten und eine Probeabfahrt durchgeführt worden war, ging es in die Prüfungsdurchgänge. Hier hatten wir leider viel Verkehr und es musste teilweise lange gewartet werden. So dauerte es bis zur Mittagspause, ehe alle Fahrten absolviert waren. Die Leistungen waren aber durchweg positiv und alle Schülerinnen und Schüler sind jetzt sichere Skifahrerinnen und Skifahrer! Nach dem Mittagessen stand für alle dann „Genussskifahren“ auf dem Programm und die Gruppen nutzten nochmals das gesamte Skigebiet für Abfahrten nach Lust und Laune. Mit der Abgabe der Skiausrüstung war dann der sportliche Teil beendet und es ging zurück in die Pension. Hier wurden am Abend leckere Burger gegessen und als Stärkung für den Abschlussabend genutzt. Bis in die Nacht feierte man eine gelungene Skiexkursion mit vielen Eindrücken und danz vielen Lernerfolgen!

Die Heimreise verlief ungewöhnlich und mit fast vier Stunden Verspätung! Wir mussten leider lange auf den Bus warten, der zuvor am Brenner festgehalten worden war. Die anschließende Busfahrt verlief zum Glück unproblematisch und wir verabschiedeten unsere Diezer gegen 1 Uhr nachts und waren selbst dann gegen 2 Uhr in Altenkirchen.

Wir bedanken uns bei allen für die phantastische Skiexkursion, die uns zusammengebracht hat und von der wir alle noch lange erzählen werden.

Weitere Aktionen des WWG mit dem SHG aus Diez sind bereits in Planung!

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