Auf den Spuren des Absolutismus …

Leistungskurs Geschichte 11 besucht UNESCO- Weltkulturerbe: Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust

Leistungskurs Geschichte 11 auf den Spuren des Abolutismus

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Am Donnerstag, den 7. Juli, traf sich unser Geschichte LK der Stufe 11 von Frau Gmach um 8:00 Uhr am Bahnhof in Au (Sieg). Von dort aus fuhren wir, mit einigen Umstiegen, nach Brühl für die Besichtigung der Schlösser Augustusburg und Falkenlust.

Im Schloss Augustusburg, welches von Clemens Augustus erbaut und nach seinem Tod von seinen Nachkommen fertiggestellt worden ist, erhielten wir eine Führung durch die Räume. Unter anderem durften wir uns das beeindruckende Treppenhaus, das von Balthasar Neumann gebaut worden ist, anschauen.
Dabei wurde uns die Architektur erklärt und der Akzent auf die ganzen aufwendigen Dekorationen gelegt.
Schloss Augustusburg ist ein perfektes Beispiel für eine von dem französischen Absolutismus inspirierte Lebensform, nach der Clemens August lebte. Im ganzen Schloss ist die bemerkenswerte Entwicklung des Barocks und Rokokos festzustellen, jeder einzelne Raum zeigt eine weitere Entfaltung der Kunst. Interessant war auch nochmal zu sehen, mit welcher Präzision alles gestaltet worden ist.

Nach dem Ende der kleinen Tour durch das Schloss, durften wir nicht nur einen Blick auf die französisch inspirierten Gärten werfen, sondern auch durch diese spazieren, um das Jagdschloss Falkenlust zu sehen. Die Wahl des Bauplatzes ist aufgrund der Flugbahn der Reiher gewählt worden, auf die man mithilfe von Falken Jagd machte. Obwohl Schloss Falkenlust viel kleiner als Schloss Augustusburg ist, sind auch hier eine Gemeinsamkeit festzustellen – der Wunsch nach einem prunkvollen Leben. Diesmal mit Audioguides hatten wir die Möglichkeit, dieses Schloss selbst zu erkunden.

Beide Schlösser und der Garten wurden 1984 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen, da sie das Rokoko fantastisch widerspiegeln und auch in der deutschen Geschichte ihren Platz haben.
Nach dem Besuch der Denkmäler verbrachten wir einige Stunden in Bonn, bis wir zusammen, immer noch unter dem Eindruck des gelungenen Ausflugs, nach Hause fuhren.

Leonore Gorr und Hannah Kau, MSS 11G1