Fünf Kernpunkte des pädagogischen Ansatzes am Westerwald-Gymnasium


(Dieses Papier wurde von StD Werner Schreiner zur Information von Eltern künftiger Fünftklässler entwickelt.)

Vorbemerkungen:

Vieles, was im Folgenden gesagt wird, gehört nicht allein zu den pädagogischen Zielen unserer Orientierungsstufe, sondern zum pädagogischen Ansatz des Westerwald-Gymnasiums bis hin zum Abitur.

Nach der Grundschulzeit Ihrer Kinder ist eine mögliche weiterführende Schule unser Gymnasium, das Westerwald-Gymnasium in Altenkirchen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Bildung der Persönlichkeit im ganzheitlichen Sinn anzustreben.



Fünf Kernpunkte

I. Wissensvermittlung und Wissenserwerb

in den verschiedensten Fächern durch kompetente Fachlehrer: Der Lehrer plant den Unterricht nach den gültigen Lehrplänen, strukturiert ihn, bereitet ihn fachdidaktisch auf und setzt ihn mit den geeigneten Lernmethoden um. Die Allgemeinbildung soll dabei nach wie vor im Vordergrund stehen.



II. Methodenvermittlung

Es gibt nicht „die“ Methode, die einen guten Unterricht kennzeichnet, sondern erst die Vielfältigkeit der Methoden in konkreter Abstimmung mit den Lerninhalten führt zu einem guten Lernfortschritt der Schüler und Schülerinnen.

Der Bogen reicht bei den angewendeten Methoden vom lehrerzentrierten, fragend-entwickelnden Unterricht bis zum offenen Unterricht mit den Formen der Freiarbeit, der projektorientierten Arbeit und der Wochenplanarbeit.

Viele dieser Methoden dürften Ihren Kinder bereits aus der Grundschulzeit geläufig sein. Wenn nicht, wird unsererseits behutsam in die Methodenvielfalt eingeführt.



III. Kommunikationskompetenz

Aktives Zuhören – sinnhaftes Verarbeiten – Hinterfragen und Fragen Stellen – Sachverhalte verbal wiedergeben – Gedanken austauschen – neue Wege gehen – die Sprache als Werkzeug der Kommunikation interaktiv beherrschen lernen:

Ein lohnendes, aber weitgestecktes Ziel über die Orientierungsstufe hinaus.



IV. Teamkompetenz
  • miteinander statt gegeneinander arbeiten
  • Stärken und Schwächen erkennen
  • Sachlichkeit bewahren und ernsthaft bleiben
  • Verantwortung übernehmen
  • Einbringen des Erarbeiteten in einen vorbestimmten Rahmen
  • offen sein für Kritik, aber auch Standhaftigkeit in der persönlichen Meinung gegenüber Dritten



V. Sozialkompetenz
  • höflicher und freundlicher Umgang mit anderen Schülern, Schülerinnen und mit den Lehrern
  • Hilfsbereitschaft und Toleranz in mannigfaltiger Hinsicht
  • Beachtung der Regeln des gemeinsamen Miteinanders in der Schulgemeinschaft



Neugierde – Triebfeder des Lernens

Eine gesunde Neugierde ist der entscheidende Antrieb, mehr wissen zu wollen, und damit ein wesentliches Motiv beim Lernen: „Alles Lernen muss motiviert sein! Je stärker der Lernantrieb, desto höher die Lernleistung.“

Neugierde als unabdingbare Voraussetzung für den Lernerfolg, nicht nur bei uns am Gymnasium.

Unser Wunsch: Wir möchten viele neugierige Schülerinnen und Schüler in der kommenden Klassenstufe 5 begrüßen zu dürfen!

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