Wissenschaftsshow

 Donnerstag, 15.11.2018 – Die Rheinzeitung berichtet

 

 

 

 

Förderverein und Stella Nova ließen es krachen

Physikalische Wissenschaftsshow in der Stadthalle Altenkirchen – Leistungskurs Physik der Jahrgangsstufe 13 und zwei Physiker faszinierten.

Die beiden Physiker Dr. Angela Halfar und Professor Dr. Christian Enss, die unter dem Künstlernamen STELLA NOVA auftreten, ließen es auf der Bühne in der Stadthalle in Altenkirchen laut krachen oder das Publikum in andächtiger Stille staunen. Sie waren der Einladung des „Vereins der Freunde und Ehemaligen des Westerwald Gymnasiums Altenkirchen“ gefolgt, um für die Wissenschaft und speziell für die Physik zu begeistern.

Nach der Begrüßung durch Torsten Löhr, den Vorsitzenden des Fördervereins, beeindruckte jedoch erst der Leistungskurs Physik der Jahrgangsstufe 13 mit Unterstützung von Dr. Bernd Mann. Die engagierten Schüler und eine Schülerin überzeugten die über 200 Gäste mit ihrem Wissen über Schwingungen und Wellen. In Form von mehreren Live-Experimenten und Videoclips wurde die sonst doch eher schwierige Materie den Besuchern unterhaltsam vermittelt.

Spätestens als das Publikum in die Thematik der Schwingungen eingebunden wurde, hielt es so manchen Besucher im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr auf den Stühlen und Plätzen.

Nach der Pause betraten die Gäste aus Heidelberg die Bühne und zeigten, dass man bei wissenschaftlichen Experimenten auch eine Menge zu lachen haben kann.

Wie auch im ersten Teil der Show waren die ruhigen Momente daher eher selten, denn die Show war interaktiv: „Das heißt, das war’s jetzt mit dem gemütlichen Samstag“, erklärt Stella mit einem Grinsen in Richtung des Publikums. Die beiden zeigten sehr gekonnt und unterhaltsam, wie Alltagsphänomene als physikalische Experimente faszinieren können. Dabei sind die beiden nicht nur Spaßvögel, sondern haben einen ernsten akademischen Hintergrund: Halfar ist promovierte Physikerin, Enss unterrichtet und forscht als Professor an der Universität Heidelberg.

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Die beiden Physiker Angela Halfar alias „Stella“ und Christian Enss mit dem Künstlernamen „Nova“ beeindrucken das Publikum zwischen den dampfenden Fässern mit flüssigem Stickstoff. Foto: Torsten Löhr 

Hier einige Beispiele der faszinierenden Experimente, die die Besucher an diesem Abend erlebten: Der Professor durchschoss mit einem Tischtennisball und einer selbst konstruierten Vorrichtung durch die Ausnutzung der Gesetze des Vakuums einen Tischtennisschläger, und sorgte mit flüssigem Stickstoff für eine Menge Dampf (Nova: „So macht man Wetter“). Immer wieder wurde auch das Publikum einbezogen.

Nachdem sich der letzte Dampf verflüchtigt hatte, war auch die Show zu Ende. Der Förderverein dankte den Gästen und dem Technik-Team des Gymnasiums. Die Zuschauer verließen die Stadthalle mit leuchtenden Augen.

Torsten Löhr 

Hier weitere Eindrücke von der gelungenen Veranstaltung:

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