„Aktuelle städtebauliche Entwicklungen in einer historisch gewachsenen Stadt“

Am 06.12.23 fand die Exkursion der Erdkunde Leistungskurse 12 EK1 von Isabel Göbel und 12 EK2 von Carina Lehnert zum Thema „Aktuelle städtebauliche Entwicklungen in einer historisch gewachsenen Stadt“ in Köln statt.

Anhand von Untersuchungs- und Beobachtungsaufträgen, sowie von den Schülern vorbereiteten Referaten konnte ein faszinierender Einblick in die Geschichte und die fortwährende Entwicklung dieser lebendigen Stadt im Kontext von wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Einflüssen nachvollzogen werden, was eine Reflexion über die zeitgemäßen städtebaulichen Herausforderungen ermöglichte.

Der Hauptbahnhof zeigte aufgrund seiner Mischung aus historischer Architektur und modernen Elementen die Verbindung zwischen industrieller und heutiger Entwicklung auf.

An den Standorten Dom, Parkhaus, Altstadt (Rheinufer) sowie Hahnentorburg gingen die Schüler auf Spurensuche nach Hinweisen auf die römische und mittelalterliche Vergangenheit und analysierten den Nutzungswandel, der sich in den Vierteln bis heute vollzogen hat.

Das Geographische Institut (Rundbau und Südbau) stellte einen weiteren Standort dar, an dem Einblicke in das Köln der frühen Neuzeit gewonnen werden konnten: Das ehemalige Fort V, das Augustahospital sowie der Grüngürtel wurden als Teile der  Preußischen Verteidigungsanlage vorgestellt. Dabei ist besonders die heutige Nutzung des Grüngürtels als Resultat einer fortschrittlichen und nachhaltigen Stadtplanung hervorzuheben, da durch die Integration der Grünflächen in die städtische Umgebung ein Gleichgewicht zwischen urbaner Entwicklung sowie Natur geboten wird und gleichzeitig ein Erholungsraum geschaffen wurde.

In der Zülpicher Straße wurden Ansätze zur Neugestaltung von öffentlichen Räumen aufgezeigt, denn das belebte Studentenviertel spiegelt die gegenwärtigen Trends der Stadtentwicklung wider. So wurde hier z. B. verstärkt der Fokus auf nachhaltige Mobilität, wie eine Integration von Fahrradwegen oder das Einrichten von verkehrsberuhigten Zonen gelegt. Gleichzeitig wird durch die andauernde Transformation der Prozess der Gentrification verstärkt.

Der Strukturwandel, der sich am Rheinufer vollzogen hat, wurde an einem weiteren Standort erarbeitet. Mit ihrem innovativen und spektakulären Design repräsentieren die Kranhäuser die moderne Stadtentwicklung und zeigen die veränderten Ansprüche an das Wohnen und Arbeiten auf.

Vom Rheinauhafen aus ging es zurück in die Altstadt, welche im Hinblick auf die Merkmale einer City untersucht wurde, bevor abschließend ein Besuch des Weihnachtsmarkts auf dem Programm stand.

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