Was hat das Toast Hawaii mit der Hachenburger Brauerei zu tun?



Das fragten sich auch die Schüler des Sozialkunde Leistungskurses der MSS 12


 

Am 13. April 2023 besuchten die Schüler des Sozialkunde-Leistungskurses der MSS 12 gemeinsam mit der Kurslehrerin, Sarah Neitzert, die Hachenburger Brauerei. Die Besichtigung begann mit einer Führung durch die Brauerei, bei der viele spannende Einblicke in die Arbeitsweise und die Arbeitswelt der regionalen Brauerei gegeben wurden. Die bereits im Jahr 1861 von Heinrich Schneider gegründete Brauerei ist von Beginn an ein Familienbetrieb. Momentan ist Jens Geimer der geschäftsführende Gesellschafter der fünften Generation und produziert mit rund 80 Mitarbeitern und zehn Auszubildenden seit mehr als 160 Jahren nach traditioneller Brauweise Biere, deren qualitativ hochwertiges Wasser aus einer Quelle im Rotbachtal stammt. Interessant war auch das Brauerei-Museum, in welchem ein Raum unserer Region, dem Westerwald gewidmet ist, hier erfuhr man, dass neben dem typischen Ausruf „Hui! Wäller?“ – „Allemol!“ auch die Glashersteller Sahm und Rastal sowie der Schuhproduzent Birckenstock aus unserer Region stammen. Auch das Toast Hawaii wurde von einem Westerwälder, dem ersten deutschen Fernsehkoch Clemens Wilmenrod, erfunden. Der anschließende Austausch mit dem Geschäftsführer, Jens Geimer, gab die Möglichkeit, über ökonomische Aspekte zu diskutieren. Wir erfuhren unter anderem von Ausbildungsmöglichkeiten in der Brauerei, wie einer Ausbildung beispielsweise als Brauer und Mälzer oder als Industriekaufkraft. Obwohl die Hachenburger Brauerei in Produktion und Vermarktung vor allem Wert auf Regionalität legt, war es spannend zu hören, dass China einer der größten internationalen Abnehmer der Brauerei ist. Diese beziehen Bier in großen Champagner-Flaschen.

 

Bei einem sich anschließenden Kurstreffen ließen wir den Abend im Flammkuchenhaus ausklingen.

Für diesen informativen und auch sehr lustigen Tag, bedanken wir uns herzlich bei der Brauerei, die uns diese Einblicke gewährt hat und uns diese besondere Führung ermöglichte.

Ein Dank auch an Frau Neitzert und Marco Seifen, ohne deren Organisation wir das Erlebnis Erlebnisbrauerei Hachenburger nicht erlebt hätten.  

 

Ein Bericht von Caja Licht und Helen Ließfeld, MSS 12


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